Vom Boreout zum Flow

  • Fühlen Sie sich seit längerer Zeit in Ihren täglichen Aufgaben unterfordert
  • Haben Sie zu wenig zu tun (das ist nicht ganz so oft der Fall...) oder haben Sie zwar mehr als genug zu tun, doch Ihre Arbeit befriedigt Sie inhaltlich nicht (mehr), ja langweilt Sie sogar?
  • Sind Sie bestens ausgebildet, können Ihre Qualifikationen jedoch leider nicht ausleben, geschweige denn weiter entwickeln?
  • Fällt es Ihnen schon seit einiger Zeit schwer, morgens Vorfreude auf den kommenden Tag zu empfinden, weil Sie das Gefühl haben, einfach eine weitere Runde im Hamsterrad laufen zu müssen? 

Dann kann es sein, dass Sie bereits auf einen Boreout zu steuern!

...auf einen Bore...-was??

 

Ein Boreout ("ausgelangweilt") fällt - genau, wie sein "Bruder", der Burnout - nicht plötzlich vom Himmel, sondern entsteht über einen längeren Zeitraum. Er beginnt zunächst mit (quantitativer oder qualitativer) Unterforderung. Bleibt diese über einen längeren Zeitraum bestehen, führt sie zu Langeweile und zunehmendem Desinteresse an den eigenen Aufgaben. 

Dass diese durch Ablenkungs- oder Verschleierungstaktiken vertuscht werden, verstärkt die Problematik weiter und führt zu Lustlosigkeit, Reizbarkeit, Stimmungsschwankungen und zunehmendem Stress. Innere Unruhe, Konzentrations- und Schlafstörungen belasten und schüren nagende Selbstzweifel

Zu Beginn werden die Symptome oft einfach beiseite geschoben und als "Phase" abgetan. Vergeht diese Phase jedoch nicht, sinkt das Energieniveau der betroffenen Person immer weiter ab. Die Energie, die für eine Veränderung benötigt würde, steht immer weniger zur Verfügung. Die Selbstzweifel nehmen zu, das Selbstwertgefühl ab.

Eine Erschöpfungsdepression droht. 

Häufige Begleiter eines Boreouts sind deshalb typische Stresssymptome, wie Kopf- und Rückenschmerzen, Tinnitus, Verspannungen, Magen-Darmbeschwerden, Schwindel und eine generelle Anfälligkeit für Infekte.

 

Doch nicht jeder, dessen Aufgaben repetitiv sind, ist auch Boreout gefährdet:

Ausschlaggebend bei der Entstehung eines Boreout sind nicht nur die Arbeit selbst, deren Ausmass an Monotonie und Routine, sondern das individuelle Anspruchsniveau und die persönlichen Denkmuster der Betroffenen. 

 

Deshalb kann Boreout alle Führungsebenen treffen und macht auch vor Managern nicht Halt.

Der Begriff "Boreout" hat sich mittlerweile in der Arbeitswelt etabliert, denn er hat für Arbeitgeber jährlich enorme Kostenfolgen (gemäss einer Gallup-Studie betragen die geschätzten Kosten für die deutsche Wirtschaft jährlich ca. 250 Milliarden Euro! Für die Schweiz liegen leider keine Zahlen vor.).

 

Doch auch Menschen, die keinem bezahlten Job nachgehen, sind nicht selten Boreout-gefährdet:

Stellenlose oder Menschen, die aus gesundheitlichen Gründen nicht arbeiten können oder Personen nach der Pensionierung.

Eine weitere Risikogruppe sind auch Eltern:

  • Hoch qualifizierte Frauen/Männer, die zugunsten der Familie einen Job aufgeben, der hohe Selbstbestimmung und Verantwortungsbereitschaft bei viel speditivem Arbeiten und wenig Routine forderte.
  • Pflichtbewusste, perfektionistische, leistungsbereite Personen, die stets bereit sind, die eigenen Interessen und Bedürfnisse zurück zu stellen.
  • Mütter/Väter, die nach einer Familienpause einen Job weit unter ihrer Qualifikation annehmen, der ihren Bedürfnissen nach Abwechslung und Herausforderung nicht gerecht wird.
  • Auch Frauen, die in ihrer Rolle, ganz für die Familie da zu sein, gänzlich aufgegangen sind, können Gefahr laufen, nach Auszug der Kinder in einen Boreout zu rutschen, wenn es ihnen nicht gelingt, die viele neue Zeit mit Tätigkeiten zu füllen, die sie wirklich befriedigen.

Ich unterstütze Arbeitgeber und Betroffene sowohl bei Prävention als auch auf dem Weg aus dem Boreout:

 

Sowohl die Betroffenen selbst, als auch ihr persönliches Umfeld sowie Arbeitgeber spielen bei der Prävention als auch auf dem Weg aus einem Boreout eine wichtige Rolle.

 

In meinem Coaching-Programm unterstütze ich Betroffene auf ihrem individuellen Weg aus dem Boreout hin zu neuem Flow in Beruf und Privatleben.

 

Arbeitgebern, die Boreout bei ihren Mitarbeitenden vorbeugen oder Betroffene bestmögliche Unterstützung zukommen lassen wollen, stehe ich gerne beratend zur Seite.

Gerne führe ich für Sie Workshops, Vorträge oder themenbezogene Coachings für Führungskräfte und HR-Verantwortliche durch und erstelle für Sie ein auf Ihre Bedürfnisse abgestimmtes Konzept.